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Ξ Subjektives Wohlbefinden braucht keine wissenschaftlichen Belege

Die fruchtvegane Rohkostdiät (811, hclfrv, fettarme Rohkost) ist definitiv nicht ausreichend durch wissenschaftliche Studien belegt.

  • Zum einen gibt es (noch) keine Population die diesen Lebensstil schon lange genug lebt, und die man folglich untersuchen oder beschreiben könnte.
  • Zum anderen ist Forschung teuer. Und wer würde schon Interesse daran haben, Forschung zu diesem Thema zu finanzieren? Die Bananen Industrie? Generell ist eine Vielzahl der Forschung leider von Gruppen finanziert, die von kranken und unglücklichen Menschen profitieren.

Sollten wir also die Finger von der fruchtbasierten Rohkost lassen, da wir uns dadurch in unbekannte Gewässer, und somit womöglich in gefährliche Zonen begeben? Und besser einer Ernährungsweise folgen die gut untersucht ist, und keine Überraschungen birgt? Erstens – gut untersucht heisst nicht gesund! Zum Beispiel existieren eine Menge an wissenschaftlichen Studien über Diäten die Herz-Kreislaufkrankheiten manifestieren. Sollten wir diesen deshalb folgen? Weiters:

  • Tausende Menschen weltweit leben das fruchtvegane Konzept. Dies sind Menschen aller Altersgruppe (Neugeborene wie auch Senioren), mit unterschiedlichen Aktivitätslevels (Büroarbeiter wie Spitzensportler), unterschiedlichen Wohnorten (von den Tropen bis nach Skandinavien), und mit den verschiedensten gesundheitlichen Hintergründen.
  • Dieser Lebensstil basiert nicht auf den Theorien einer Person oder geschlossenen Gruppe von Personen (obwohl Dr. Graham einen grossen Beitrag geleistet hat indem er die Informationen in ‚The 801010 Diet‘ zusammengetragen hat), sondern auf Erfahrungen von vielen Menschen die, ohne voneinander zu wissen, sensibel genug waren um auf ihren Körper und ihr Herz zu hören, und zu den beinahe exakt gleichen Schlüssen gekommen sind.
  • Fruchtveganer berichten, viele Erkrankungen (chronische wie akute) erfolgreich beseitigt zu haben. Gesundheit wird zum Normalzustand, man leidet nicht mehr unter Erkältungen, Grippe, Kopfschmerzen oder Regelschmerzen. Man spürt genügend Energie hat um sein Leben kraftvoll zu leben. Wenn Fruchtveganer eine Blutanalyse durchführen lassen, bekommen sie häufig zu hören wie aussergewöhnlich gut ihre Werte sind.
  • Je genetisch ähnlicher uns eine Primatenspezies (unsere nächsten Verwandten) ist, desto grösser ist die Prozentzahl an Frucht in ihrer Diät. Unser genetisches Material ist zu 98.7% ident mit dem von Schimpansen und Bonobos, und die Diät beider Spezies besteht zum grössten Teil aus Früchten.
  • Auch gibt es ausreichend Studien (Experimente an wie auch Beschreibungen von grossen Menschengruppen) die darauf hinweisen, dass eine Kombination von vegan und fettarm die gesündeste Ernährung darstellt. Dies wird nicht mehr in Frage gestellt. Problematisch hinsichtlich wissenschaftlicher Fundierung wird es erst, wenn es zum Themen Fruktan und Rohkost kommt

Trotz all dieser ‚Hinweise‘ hört man oft, dass man einfach nicht sicher sein kann, ob dies eine gesunde Ernährungsweise darstellt. Das ist natürlich wahr. Wie gross sind jedoch die Chancen, dass man…

  • …kränker wird als jene, die einer Standard-Diät folgen? Ich kann mir kaum schlimmeres vorstellen als Krebs, Herzkreislauferkrankungen, Schlaganfall, Zuckerkrankheit, etc. Nehmen wir also an, dass die fruchtbasierte Rohkost ungesund ist, und uns im Alter krank machen wird. Welche Krankheiten sind es denn, die man erwarten sollte, die Hans Durchschnittsesser nicht sowieso auch erwarten muss?
  • … über viele Jahre hinweg gesünder und gesünder wird, sich kontinuierlich stärker und energetischer fühlt, bessere Blutwerte hat als 95% der Mitmenschen, und am Gipfel von Gesundheit dann plötzlich kollabiert, und vor lauter Mangelerscheinungen kränker wird also die Mehrheit der Bevölkerung? Ziemlich unwahrscheinlich. Viele Menschen geben sogar an, dass sie ein Leben bevorzugen würden das etwas kürzer ist, aber dafür gefüllt mir Energie, Gesundheit und Glück, verglichen mit einem langen Leben in Krankheit und Energielosigkeit.

Es wird wohl noch einige Jahrzehnte dauern, bis wir mit grösserer Sicherheit sagen werden können, dass die fruchtbasierte Rohkost hält was sie verspricht. Bis dahin können wir nur unserer Intuition, unserem Herzen, und unserem Körper lauschen. Und die sagen alle einstimmig… ‚Mango‘!

4 Antworten zu “Ξ Subjektives Wohlbefinden braucht keine wissenschaftlichen Belege

  1. First post I read on your blog and I really enjoyed it. Keep them up! And maybe make an english version or your blog? I think people would love it.

  2. Auch wieder ein sehr schöner Beitrag und so wahr🙂 Ich mache zwar nicht so ganz 80/10/10 jedoch sehr daran angelehnt. Ich gehöre zu jenen, die einmal mit der veganen Rohkost gescheitert sind, anderes probiert haben, jedoch so auf ihre Weise auf den eigenen Weg gefunden haben. Liebe Grüße Biofee

  3. Ganz klar Mango!

  4. Hey Olivia, vielen Dank für die Motivation, die Du verbreitest. Hab früher schon mit ähnlichen Konzepten rumexperimentiert und bin viele verschiedene Wege gegangen, von denen der Normalbürger (ohne negative Bewertung) zurückschreckt. Du hast absolut recht, es wird niemanden geben, der uns beweist, was richtig und gut für unser Leben ist, wenn wir es nicht selbst ausprobieren. Verständlich, denn meistens sind die Meinungen unserer Mitmenschen von Angst gespeist. Verlass Dich auch weiterhin auf Deine Intuition und das Gefühl Deines Körpers.
    Du hast mich angeregt es wieder mit Einer 30 Tage Fruchtchallange zu versuchen. Danke dafür. Bin ab Oktober für ein paar Monate in Thailand und das ist wohl einer der besten Plätze zum fruchteln.
    Viel Glück für Dich auch weiterhin und ich melde mich mit Ergebnissen, wenn es soweit ist.
    Gruss Tom

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